Weniger Training, mehr essen — und mehr Energie. Wie Stefanie ihren 10-km-Lauf vorbereitet hat, nachdem die Basis stand.
Stefanie kam mit einem klaren Ziel: einen 10-km-Lauf absolvieren — und dabei Spaß haben. Bevor wir mit dem eigentlichen Lauftraining anfangen konnten, mussten wir an der Basis arbeiten.
Die Ausgangslage
Stefanies Alltag war von fehlender Energie geprägt. Ihr Schlaf erholte sie nicht, sie fühlte sich oft müde und körperlich ausgelaugt. Dazu kam, dass sie es berufsbedingt kaum schaffte, regelmäßig zu essen — der Tag lief durch, Mahlzeiten fielen aus oder wurden nebenbei erledigt.
Das ist ein Muster, das ich häufig sehe: Wer wenig Energie hat, trainiert schlechter. Wer schlechter trainiert, sieht keine Fortschritte. Wer keine Fortschritte sieht, strengt sich mehr an — und hat noch weniger Energie.
Der erste Schritt war nicht das Training
Bevor irgendetwas am Laufpensum passierte, ging es um Schlaf und Regeneration. Ein zentraler Punkt war dabei Abgrenzung: Stefanie hat gelernt, bewusster mit ihrer Energie umzugehen und ihre Reserven gezielt einzusetzen, statt sie über den Tag zu verteilen, bis nichts mehr übrig war.
Parallel dazu haben wir die Versorgung geordnet — im Alltag und rund um die Belastung.
Erst als die Energie zurück war, ging das sportliche Pensum schrittweise nach oben. Die Intensität blieb anfangs bewusst niedrig, um gezielt andere Stoffwechselbereiche anzusprechen.
Stefanie im Interview
Wie war deine Erfahrung mit der Begleitung — und was hat sich in deinem Alltag konkret verändert?
Meine Erfahrung war sehr positiv. Ich habe einen neuen, positiveren Blick auf meinen Alltag bekommen. Vor allem die Analyse des Ist-Zustands hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass es so nicht weitergehen kann. Ich habe die Tipps so umgesetzt, dass sie gut in meinen Alltag passen. Durch die regelmäßigen Aufgaben — wie die Fragebögen — konnte ich schon nach kurzer Zeit deutliche Veränderungen feststellen.
Wie hat sich die gezielte Ernährung im Alltag und rund um dein Training auf deine Energie ausgewirkt?
Durch die regelmäßigen Mahlzeiten habe ich wieder deutlich mehr Energie — auch nach einem langen Arbeitstag, um mein Training durchzuziehen. Die gezielte Versorgung vor und während des Sports hilft mir, meine Leistung besser abzurufen. Vor allem bei intensiven Einheiten merke ich eine klare Verbesserung. Außerdem habe ich gelernt, dass nicht nur intensive Trainings wichtig sind, sondern auch ruhigere Einheiten, die andere Stoffwechselbereiche ansprechen.
Warst du überrascht, dass du weniger trainieren und gleichzeitig mehr essen solltest?
Am Anfang war ich sehr skeptisch: Weniger Training und gleichzeitig mehr essen — wie soll das funktionieren? Doch schon nach kurzer Zeit spürte ich einen deutlichen Unterschied. Durch die regelmäßigen Mahlzeiten hatte ich weniger Heißhunger auf Süßes und gleichzeitig mehr Energie fürs Training. Und ich habe gelernt, dass auch Gummibärchen ihren Platz haben können — wenn man weiß, wie man schnellen Zucker gezielt einsetzt.
Was gefällt dir an der Zusammenarbeit am meisten — und was hat dich überrascht?
Am meisten gefällt mir die professionelle und gleichzeitig persönliche Begleitung. Man merkt die Leidenschaft für Ernährung und Sport. Besonders überrascht hat mich, wie individuell auf meine Bedürfnisse und meinen Alltag eingegangen wird. Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass kleine Veränderungen in der Ernährung so große Auswirkungen auf meine Energie und Leistungsfähigkeit haben. Die Vorfreude auf den 10-km-Lauf ist riesig.
Was sich daran zeigt
Stefanies Fall steht für etwas, das ich immer wieder sehe: Wer keine Energie hat, kommt mit mehr Training nicht weiter. Erst wenn Schlaf, Versorgung und Erholung stehen, wirkt Belastung so, wie sie soll.
Und der Teil, der am meisten überrascht, ist fast immer derselbe — dass weniger und regelmäßiger oft mehr bringt als mehr und härter.








